Wenn es häufiger zu Zahnfleischbluten kommt, Ihre Zähne plötzlich auf Heißes und Kaltes empfindlich reagieren, ziehende oder pochende Zahnschmerzen auftreten, können ganz unterschiedliche Zahnerkrankungen hinter den Beschwerden stecken.
In unserem Ratgeber-Bereich haben wir Ihnen ausführliche Informationen zu typischen Erkrankungen im Mundraum zusammengestellt. Sie erhalten hilfreiche Tipps zur Vorbeugung und erfahren, mit welchen Symptomen sich die verschiedenen Erkrankungen bemerkbar machen, welchen Verlauf die Krankheiten nehmen können und mit welchen Behandlungsmethoden Ihr Zahnarzt Ihnen wieder zu Beschwerdefreiheit und gesunden Zähnen verhelfen kann.Darum sollte man mit einer Zahnerkrankung rechtzeitig zum Zahnarzt
Oftmals kündigt sich eine Erkrankung an Zähnen und Zahnfleisch mit vermeintlich harmlosen Anzeichen an:
- Rötungen und Schwellungen des Zahnfleischs,
- Zahnfleischbluten beim Zähneputzen,
- erhöhte Temperaturempfindlichkeit beim Essen und Trinken,
- unangenehmer Geschmack im Mund,
- Mundgeruch,
- leichte Verfärbungen an den Zähnen und
- weißliche Flecken oder raue Stellen an der Mundschleimhaut
sind nur einige Veränderungen, die auf krankhafte Prozesse im Mundraum hinweisen. Nehmen Sie die Signale bitte immer ernst und vereinbaren schnellstmöglich einen Termin bei Ihrem Zahnarzt. Werden Erkrankungen an Zähnen und Zahnfleisch frühzeitig erkannt, können sie schnell und einfach behandelt werden, bevor sich daraus schwerwiegende Probleme entwickeln, die Schmerzen verursachen und unter Umständen einer langwierigen Therapie bedürfen.
Karies ist die häufigste Zahnerkrankung
Eigentlich kennt sie jeder und weiß um ihre Gefahren – dennoch ist Karies in Europa noch immer die häufigste Zahnerkrankung, die zu einem Loch im Zahn und unbehandelt sogar zu Zahnverlust führen kann.
Karies verläuft in mehreren Stadien. Sie greift zunächst den Zahnschmelz an, was sich mit weißen Flecken auf der Zahnoberfläche äußert. Wird die Erkrankung im Anfangsstadium erkannt, kann der Zahnarzt durch eine Remineralisierung die Ausbreitung verhindern. Schreitet sie hingegen weiter voran, muss die betroffene Zahnsubstanz entfernt werden, damit sich die Karies nicht auf benachbarte Zähne ausdehnt.
In welchen Bereichen sich Karies entwickeln kann, welche schmerzfreien Methoden bei der Behandlung zum Einsatz kommen und was Sie selbst tun können, damit die „Zahnfäule“ erst gar nicht entsteht, erfahren Sie in unserem Karies-Ratgeber.
Pulpitis erkennen und behandeln
Die Pulpitis ist eine Entzündung des Zahnmarks (Pulpa), das sich im Zahninneren befindet. Meistens handelt es sich um eine infektiöse Pulpitis, die infolge einer unbehandelten Karies entstehen kann.
Anfänglich macht sich die Pulpitis meist mit unspezifischen Symptomen wie einer erhöhten Empfindlichkeit der Zähne bei kalten und heißen Speisen sowie Getränken bemerkbar. Auch das Kauen kann schmerzhaft sein. Im weiteren Verlauf können starke Zahnschmerzen auftreten, es Schwellungen an Wangen und Lymphknoten entstehen sowie ein fauliger Geschmack im Mund entwickeln. Je nach Pulpitis-Art und dem Stadium der Entzündung können die Beschwerden unterschiedlich stark ausgeprägt sein und weitere Symptome hinzukommen.
Alles Wissenswerte über die verschiedenen Arten der Zahnmarkentzündung und die jeweiligen Therapieoptionen haben wir im Beitrag Pulpitis für Sie zusammengestellt. Die Erkrankung sollte schnellstmöglich behandelt werden, um eine chronische Entzündung zu vermeiden. Unbehandelt kann die Pulpitis negative Folgen für die allgemeine Gesundheit haben.
Parodontitis im Blick: Das können Sie tun
Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparats, verursacht durch Bakterien. Sie kann sich entweder aus einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder einer Pulpitis entwickeln. Neben Karies zählt Parodontitis zu den häufigsten Ursachen von vorzeitigem Zahnverlust.
Lesen Sie in unserem Parodontitis-Ratgeber, welche Faktoren die bakterielle Zahnbetterkrankung begünstigen, für welche Personengruppen ein erhöhtes Risiko besteht, welche Symptome auf eine Parodontitis hinweisen und welche Therapien beim Zahnarzt zur Anwendung kommen, um betroffene Zähne zu erhalten.
Was sind Zahnbetterkrankungen?
Unter Zahnbetterkrankungen versteht man alle entzündlichen und nicht-entzündlichen Erkrankungen, die das Zahnbett bzw. den Zahnhalteapparat betreffen. In der medizinischen Fachsprache werden sie auch als Parodontopathien bezeichnet. Dazu zählen beispielsweise Gingivitis und gingivale Pilzerkrankungen sowie verletzungsbedingte Erkrankungen des Zahnhalteapparats und Abszesse in den Zahnfleischtaschen. Die häufigste Zahnbetterkrankung ist die Parodontitis.
Je nach Erkrankung können unterschiedliche Symptome auftreten: Charakteristisch für Zahnbetterkrankungen sind Rötungen und Schwellungen am Zahnfleisch, Zahnfleischbluten und Zahnfleischrückgang sowie Geschmacksveränderungen und Mundgeruch. Im fortgeschrittenen Stadium lockern sich betroffene Zähne und wackeln.
Alles Wissenswerte über parodontale Erkrankungen, mögliche Ursachen und Risikofaktoren sowie wertvolle Tipps zur Vorbeugung von Parodontopathien haben wir in unserem Beitrag Zahnbetterkrankungen für Sie zusammengefasst.
Klein und oft schmerzhaft: Aphten im Mundraum
Aphthen sind kleine Geschwüre, die sich an sämtlichen Stellen der Mundschleimhaut, an der Zunge und im Gaumenbereich zeigen können. Je nach Aphthen-Typ sind sie zwischen etwa 2 Millimeter und 3 Zentimeter groß, treten einzeln, zu mehreren oder in großen Gruppen bis zu 100 Aphthen gleichzeitig auf.
Typische Ursachen sind kleine Wunden im Mundraum und Lebensmittelallergien. Zudem sind sie eine häufige Begleiterscheinung verschiedener systemischer Erkrankungen oder tauchen als Nebenwirkung von Medikamenten auf.
Aphthen klingen meist innerhalb weniger Wochen von selbst ab, können aber immer wieder auftauchen und teilweise unangenehme Beschwerden hervorrufen. Unser Aphthen-Ratgeber enthält hilfreiche Tipps zur Linderung der Ahthen. Bei häufig wiederkehrenden Geschwüren im Mundraum empfehlen wir eine schonende Aphthen-Therapie mit Ozon.
Orale Abszesse behandeln lassen: Darauf sollten Sie achten
Ein Abszess ist eine abgekapselte Ansammlung von Eiter im Gewebe, die infolge einer bakteriellen Entzündung im Mundraum an einem Zahn, in Zahnfleischtaschen, an der Zunge oder am Kiefer entstehen kann. Typische Anzeichen sind eine erhöhte Temperaturempfindlichkeit sowie gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch. Im weiteren Verlauf kommt es oft zu anhaltenden Zahnschmerzen, die bis zu den Ohren und dem Hals ausstrahlen können.
Eine derartige Eiterblase darf man keinesfalls selbst öffnen! Lassen Sie stattdessen den Abszess schnellstmöglich vom Zahnarzt behandeln. Bleibt er unbehandelt, kann das nicht nur weitreichende Schäden im Mundraum verursachen, sondern schwerwiegende Folgen für den gesamten Körper nach sich ziehen.
Kompetentes Team: Darum lohnt sich eine Behandlung in der CompletDent Zahnklinik
Wir sind bei allen Zahnerkrankungen für Sie da! In der CompletDent Zahnklinik in Budapest erwartet Sie ein hochqualifiziertes Team von Fachzahnärzten, erfahrenen Anästhesisten, bestens ausgebildeten Assistenten und versierten Zahntechnikern. Unsere Praxis verfügt über eine technologische Ausstattung auf dem neuesten Niveau, gewährleistet modernste Diagnostik und schonende, schmerzfreie Behandlungen, auch für Angstpatienten.
Während ein Zahnarztbesuch in Deutschland, Österreich und der Schweiz schnell ins Geld gehen kann, profitieren Sie bei einer hochwertigen Behandlung in Ungarn von einer Preisersparnis von 50 bis 70 % im Vergleich zu Ihrem Heimatland. Und das Beste daran: Sie müssen dabei nicht auf die Erstattung bzw. den Zuschuss durch Ihre Krankenkasse verzichten.
Selbstverständlich sprechen alle Zahnärzte und Mitarbeiter fließend Deutsch, Verständigungsprobleme müssen Sie daher nicht befürchten. Unser freundliches Service-Team organisiert gerne Ihre gesamte Zahnreise nach Budapest einschließlich Transfer von Ihrer Unterkunft in unsere Praxis.
Nehmen Sie jederzeit mit uns Kontakt auf – wir stehen Ihnen gerne für eine individuelle, kostenfreie Beratung zur Verfügung.